Ukraine-Krieg: Firmen stoppen Russlandgeschäft

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Sorgen um Menschen

Die Inditex-Tochter Zara schließt 502 russische Filialen und hat auch den Online-Handel nach dem Angriff der Ukraine durch Russland eingestellt. Wie der Konzern mitteilt, könne unter den gegenwärtigen Umständen die Kontinuität des Betriebs und der Geschäftsbedingungen in der Russischen Föderation nicht garantiert werden. Auf Russland entfallen immerhin gut 8,5 Prozent des weltweiten Gewinns. Der spanische Modehändler steht mit diesem Entschluss nicht alleine. Eine ganze Reihe westlicher Marken hat den Handel im Land eingestellt.

So haben Ketten wie H&M und eine Reihe von Luxuseinzelhändlern im Land ihre Geschäfte gestoppt. Die schwedische H&M-Gruppe sei zutiefst besorgt über die tragischen Entwicklungen in der Ukraine, teilte der Konzern in Stockholm mit. Auch Luxusfirmen wie LVMH, Hermès, Burberry und Chanel wollen ihre Geschäfte in Russland nach dem Einmarsch in die Ukraine vorübergehend einstellen. Allein LVMH betreibt insgesamt mehr 120 Filialen in Russland. Chanel, das 17 Filialen in Russland hat, hat ebenfalls den Onlineverkauf eingestellt.