Amazon und Cartier klagen gegen mutmaßliche Fälscher

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Trickreich

Das kann passieren. Die Tatverdächtigen sollen versucht haben, Amazons Erkennungsmaßnahmen für gefälschte Produkte zu umgehen, indem sie bei Amazon generische Produkte einstellten, während sie in den sozialen Medien gezielt für Kopien warben, teilt der Online-Gigant mit. Nun gehen Amazon und Cartier mit zwei gemeinsamen Klagen gegen einen Social-Media-Influencer und acht Unternehmen vor, die über Instagram und andere Websites den Verkauf gefälschter Luxusartikel beworben und gefördert „und damit die eingetragenen Marken von Cartier verletzt sowie gegen die Richtlinien von Amazon verstoßen haben sollen“, heißt es in der Mitteilung.

Die Klagen wurden beim United States District Court for the Western District of Washington eingereicht. Den Beklagten wird vorgeworfen, beim Verkauf von gefälschten Produkten und unlauterer Werbung zusammengewirkt zu haben. „Durch die Werbung für Produktkopien in den sozialen Medien untergraben schwarze Schafe das Vertrauen der Kunden und führen sie in die Irre“, sagt Kebharu Smith, Associate General Counsel und Leiter der Amazon Counterfeit Crimes Unit (CCU). Die Tatverdächtigen sollen ihren Followern in den sozialen Medien wiederholt Hinweise und Instruktionen zum Erwerb gefälschter Produkte auf Amazon gegeben haben. So sollen sie auf Links verwiesen oder über Instagram Direktnachrichten verschickt haben, in denen es darum ging, „hochwertige Kopien“ von Produkten von Luxusmarken wie Cartier im Amazon-Shop und auf anderen Online-Marktplätzen zu kaufen.