Primark testet Click and Collect

©Screenshot www.primark.com

Bis zu 25 Filialen

Der Discounter Primark, der seine Waren noch nicht online verkauft, will Ende des Jahres in bis zu 25 Geschäften im Nordwesten Englands testweise Click-and-Collect-Angebote für Kinderprodukte anbieten. Das berichtet die Retail Gazette.  Man habe sich für Kinderprodukte entschieden, da sie das Potenzial hätten, Nachfrage zu generieren und dazu beitragen würden, die Besucherfrequenz von bestehenden und neuen Kunden zu steigern und so den Umsatz in den Geschäften zu steigern. „Unsere Geschäfte durchschnittlicher Größe können nur ein begrenztes Sortiment auf Lager haben, und für diese Kunden wird sich die Anzahl der ihnen zur Verfügung stehenden Optionen im Großen und Ganzen verdoppeln, was für Kunden unserer kleinen Geschäfte noch mehr zunimmt“, heißt es dazu vom Unternehmen.

Click-and-Collect wird für Kunden kostenlos sein und Retouren werden auch in den Filialen kostenlos angenommen. Die Bestellungen werden von einem speziellen Vertriebszentrum im Vereinigten Königreich an die Filiale versandt. Die Lieferanten von Primark bereiten den Bestand in Kartons so vor, dass eine einfache und effiziente Kommissionierung im Lager möglich sein soll. Das Kommissionieren und Verpacken wird während des Versuchs manuell durchgeführt. In Zukunft soll das automatisiert erfolgen. Unterdessen erholen sich die Umsätze des Unternehmens weiter. Im zurückliegenden Quartal (28. Mai) stieg der Umsatz um 4 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum vor drei Jahren. Primark erklärte, dass sich die Verkäufe auf vergleichbarer Fläche verbessert hätten und noch 9 Prozent unter dem Niveau vor Covid lagen.