HUGO BOSS meldet Rekordumsatz

Den fairen Wert der HUGO-BOSS-Aktie sieht GSC Research bei 65 Euro, sodass die Aktie auch auf dem aktuellen Kursniveau weiterhin eine interessante (Nach-)Kaufchance darstellt. ©HUGO BOSS AG

CLAIM 5

Daniel Grieder, Vorstandsvorsitzender von HUGO BOSS blickt bei Vorlage der Konzernbilanz auf ein Rekordjahr 2022: „Die konsequente Umsetzung unserer ‚CLAIM 5′-Strategie hat 2022 zu einem Rekordjahr für unser Unternehmen gemacht. Wir sind breit über alle Marken, Regionen und Kundenkontaktpunkte hinweg gewachsen. Vor allem aber hat unsere erfolgreiche Markenerneuerung BOSS und HUGO eindrucksvoll gestärkt. Damit haben wir eine optimale Basis geschaffen, um das große Potenzial von HUGO BOSS auch in Zukunft voll auszuschöpfen.“

WERBUNG

Das Geschäftsjahr 2022 ist das erste volle Jahr der Umsetzung der Wachstumsstrategie CLAIM 5. In diesem Zusammenhang habe das Unternehmen in wichtigen Geschäftsbereichen deutliche Fortschritte erzielt, die zu einer guten operativen und finanziellen Entwicklung führten. Vor allem dank der neuen Markenimages von BOSS und HUGO konnten die Metzinger mehr Ware zum vollen Preis verkaufen und die Marktanteile der beiden Marken weltweit ausbauen. Dank einer auch im vierten Quartal starken Entwicklung, übertraf das Unternehmen seine Umsatz- und Ergebnisziele für das Gesamtjahr, die im Laufe des Jahres zweimal nach oben angepasst worden waren, betont der Konzern.

Wie im Januar 2023 gemeldet, sprang der Umsatz im Geschäftsjahr 2022 währungsbereinigt um 27 Prozent auf ein Rekordniveau von 3,65 Milliarden Euro – trotz hoher makroökonomischer und geopolitischer Unsicherheiten wie Engpässe in der globalen Lieferkette, Ukraine-Krieg und die pandemiebedingten Restriktionen in China. Der Konzern hat auch sein Ergebnis deutlich verbessert. Die Investitionen in Marken (mit einem Anstieg der Marketingausgaben um 41 Prozent), Produkte und die Digitalisierung im Rahmen von „CLAIM 5″ wurden durch den Umsatzanstieg mehr als ausgeglichen. Insgesamt kletterte das EBIT um ganze 47 Prozent auf 335 Millionen Euro.

WERBUNG

„Wir werden im Jahr 2023 auf unserer wiedergewonnenen Markenstärke aufbauen und konsequent daran arbeiten, das Umsatz- und Ergebniswachstum weiter voranzutreiben”, sagt Daniel Grieder. „Dank unseres hervorragenden Teams, unserer starken Marken BOSS und HUGO und der Kraft von ‚CLAIM 5′ bin ich zuversichtlich, dass wir ein weiteres erfolgreiches Jahr vor uns haben. Gemeinsam verfolgen wir unsere Ambition, eine der 100 weltweit führenden Marken zu sein.” Das laufende Geschäftsjahr 2023 ist für den Konzern ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Erreichen seiner Finanzziele 2025. Der Schwerpunkt liegt weiter auf der Umsetzung von „CLAIM 5“; die Marken sollen gestärkt werden. Beide Kollektionen kämen bei den Konsumenten weltweit sehr gut an, was sich in hohen Abverkaufsraten widerspiegele, heißt es weiter. Ebenso verzeichnet der Konzern für einen Großteil des Jahres 2023 robuste Auftragseingänge seiner Großhandelspartner.

Mit dem Anspruch, die weltweit führende technologiegesteuerte Modeplattform im Premiumbereich zu sein, will HUGO BOSS im Jahr 2023 die weitere Digitalisierung seines Geschäftsmodells vorantreiben. Mit einem starken Fokus auf die Nutzung von Daten will das Unternehmen die Komplexität der Kollektionen senken und die operative Effizienz weiter erhöhen. Überdies wird in den kommenden Jahren mit Blick auf Omnichannelling der digitale und stationäre Handel noch enger miteinander verknüpft. Gleichzeitig bleibt ein starker Fokus auf der fortlaufenden Modernisierung des weltweiten Storenetzwerks.

Auch mit Blick auf die anhaltenden makroökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten erwartet der Vorstand für das Jahr 2023 ein Wachstum des Konzernumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich, zu dem alle Regionen beitragen sollen. Das EBIT soll zwischen 5 bis 12 Prozent auf 350 Millionen Euro bis 375 Millionen Euro zulegen. Vorstand und Aufsichtsrat wollen eine Dividende von 1 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2022 vorzuschlagen. Dies entspricht einem Plus von 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr.