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Reno ist insolvent

©Screenshot www.reno.de

Gescheitert

Wie der neue Eigentümer der Schuhkette Reno mitteilt, ist der Rettungsplan vorerst gescheitert. Im September 2023 hatte die HR Group die Kette an die cm.sports GmbH in Kooperation mit GA Europe verkauft. Jetzt musste Handelsunternehmen Insolvenz anmelden. Ein entsprechender Antrag seien beim Amtsgericht Hameln eingereicht und die Mitarbeitenden informiert wurden. Der Insolvenzantrag betrifft nur das Filialnetz in Deutschland. Die Schwester-Unternehmen von Reno Deutschland in Österreich und der Schweiz sind davon ausgenommen.

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Reno habe bereits seit längerem mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und schon im Herbst 2022 vor der Übernahme eine Insolvenz nicht auszuschließen gewesen. Aktuell befinde man sich in Abstimmung mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Immo Hamer von Valtier, um aus der Insolvenz heraus einen Neustart zu versuchen, sagt Dieter Metz, Geschäftsführer Finanzen bei Reno.

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In den zurückliegenden Monaten habe das Management versucht, das Unternehmen durch Restrukturierungsmaßnahmen und Kosteneinsparungen wieder in schwarze Zahlen zu bringen. Und es seien auch erste Teilerfolge erzielt worden. So habe es bereits Interessenten für die Übernahme von rund einem Drittel der Filialen gegeben. „Wir hatten eigentlich vor, mit etwas verkleinerter Mannschaft, einem guten Grundbestand an Filialen und neuem Sortiment durchzustarten“, sagt Metz.

Bis zuletzt sei das Management bestrebt gewesen, für die betroffenen Standorte möglichst individuelle Lösungen – auch im Sinne der dort Beschäftigten – zu finden. Unterdessen seien aber die Umsätze hinter den Erwartungen zurückgeblieben, auch weil Ware nicht geliefert worden sei. Zusätzlich haben dem Unternehmen die Folgen des Ukraine-Krieges mit steigenden Energiekosten, Inflation und eingetrübte Weltwirtschaft zu schaffen gemacht. Das Unternehmen betreibt rund 180 Filialen und beschäftigt insgesamt rund 1.000 Mitarbeitende.