Puma: Umsatzplus, weniger Gewinn

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Zahlenwerk

Puma stellt in seiner Bilanz 2023 vor allem sein Umsatzwachstum voraus: „In einem volatilen Marktumfeld, das Auswirkungen auf unsere gesamte Industrie hatte, verzeichnete PUMA ein starkes Umsatzwachstum und – trotz signifikanter negativer Währungseffekte – eine Profitabilität vollkommen im Rahmen unseres Ausblicks“, sagt Arne Freundt, Chief Executive Officer PUMA SE bei Vorlage der Jahresbilanz. „Ohne die außergewöhnliche Abwertung des Argentinischen Peso, die eine signifikante einmalige Auswirkung auf die Rechnungslegung mit sich brachte, wäre das Ergebnis noch stärker gewesen. Dieses Ergebnis spiegelt PUMAs starke, zugrundeliegende Perfomance wider“, sagt der Puma-Chef weiter. Freundt hebt auf die Umstrukturierungen im Unternehmen ab: „Wir sind heute in einer besseren Lage als zu Beginn von 2023: Wir haben eine neue Marketingorganisation aufgebaut, die unsere Strategie, die Markenbegehrlichkeit zu steigern, umsetzen wird. Wir haben auch neue Management-Teams in den USA und China ernannt, die unsere lokalen ‚Must Win‘-Strategien umsetzen, und wir haben unsere Vorratsbestände auf ein gesundes Niveau reduziert.“

Im laufenden Jahr 2024 bleibe das Marktumfeld schwierig. „Da wir weiterhin dieses herausfordernde Handelsumfeld gemeinsam mit unseren Vertriebspartnern mit einem klaren Fokus auf Durchverkäufe und einem umsichtigen Reinverkauf, vor allem in den USA und Europa, bewältigen, erwarten wir ein schwächeres erstes Halbjahr. Die anhaltenden negativen Währungseffekte werden auch weiterhin die Profitabilität im ersten Halbjahr unter Druck setzen. Aufgrund unserer Produktneuheiten und unseres Momentums als Marke erwarten wir eine Verbesserung von Quartal zu Quartal und ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und ein verbessertes operatives Ergebnis zwischen 620 Millionen Euro und 700 Millionen Euro für das Gesamtjahr“, blickt der Unternehmens-Chef nach vorn.

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Die Umsätze der PUMA-Gruppe stiegen 2023 währungsbereinigt um 6,6 Prozent auf 8,60 Milliarden Euro. Das Großhandelsgeschäft wuchs um 3,5 Prozent auf 6,47 Milliarden Euro und das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) um 17,5 Prozent auf 2,13 Milliarden Euro. Die Umsätze in den eigenen Einzelhandelsgeschäften legten währungsbereinigt um 18,8 Prozent und im E-Commerce um 15 Prozent zu. Das operative Ergebnis (EBIT) sank um 3 Prozent auf 621,6 Millionen Euro aufgrund leicht höherer operativer Aufwendungen, die teilweise durch eine verbesserte Rohertragsmarge ausgeglichen wurden. Das Finanzergebnis sank auf -143,3 Millionen Euro vor allem aufgrund negativer Währungsumrechnungseffekte. Entsprechend sank das Konzernergebnis um 13,7 Prozent auf 304,9 Millionen Euro.

PUMA erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und ein operatives Ergebnis (EBIT) zwischen 620 Millionen und 700 Millionen Euro. Der Ausblick basiert auf der Annahme, dass die künftige Abwertung des Argentinischen Peso durch entsprechende Preissteigerungen in Argentinien vollständig kompensiert wird.