INTERSPORT hält Umsatzniveau

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Bilanz

Der Sportfachhandelsverbund INTERSPORT Deutschland hat im Geschäftsjahr 2024/2025 das Umsatzniveau des Vorjahres gehalten. Der Außenumsatz des Verbunds aus rund 700 Händlern lag bei 3,46 Milliarden Euro, teilt das Unternehmen mit. Treiber bleibt die strategische Ausrichtung unter dem Programm „BEST IN SPORTS: UP FOR FUTURE“. Trotz schwacher Konjunktur und Konsumzurückhaltung hält INTERSPORT an seinen Zielen bis 2030 fest. Dr. Alexander v. Preen, CEO der INTERSPORT Deutschland eG, sagt, „unser Ziel ist ein jährliches, qualitatives Wachstum von im Durchschnitt über 5 Prozent bis 2030“. Investiert werde weiter in Effizienz, Service und Expansion – stationär wie online. Besonders dynamisch entwickelte sich das Omnichannel-Geschäft. Thomas Storck, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und CFO, erklärt, „mit intersport.de sind wir um 19 Prozent gewachsen und haben uns deutlich besser als der Markt entwickelt“. Grundlage dafür ist der Ausbau der digitalen Plattform sowie die stärkere Verzahnung von Online- und stationärem Handel.

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Ein strategischer Meilenstein ist die im November 2025 erfolgte Beteiligung an der unitex GmbH. INTERSPORT Deutschland hält 50 Prozent der Anteile und erweitert damit sein Netzwerk um einen Mode- und Lifestyle-Verbund mit über 800 Mitgliedern. Hinter der Beteiligung stehe der Gedanke, dass viele Mitgliedshäuser wie Engelhorn, Mannheim oder L + T in Osnabrück auch starke Modehändler seien, erklärt eine Sprecherin. Auch wüchsen Sport und Fashion zusehends zusammen und wolle die Verbundgruppe Mode-Händlern eigene rückwärtige Service-Leistungen anbieten. Parallel treibt INTERSPORT die Standortexpansion voran. Zwölf neue Stores kamen hinzu, vier Flächen wurden erweitert. Bis 2030 sind 100 neue Standorte geplant. Ergänzend startet 2026 das neue Retailformat INTERSPORT SUPERSTORE. Zudem investierte die Genossenschaft über 18 Millionen Euro in Logistik, Digitalisierung und Energieeffizienz.