Q1
Der Münchner Modekonzern LUDWIG BECK schloss das erste Quartal 2026 mit einem Bruttoumsatz von 17,9 Millionen Euro ab, was einem Rückgang von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Wetterbedingte Verzögerungen der Frühjahrssaison, Streiks im öffentlichen Nahverkehr sowie geopolitische Spannungen belasteten den stationären Modehandel. Die Konsumstimmung verschlechterte sich durch steigende Energie-, Produktions- und Transportkosten. LUDWIG BECK verzeichnete im Segment „Textil“ einen Umsatz von 13,7 Millionen Euro (Vorjahr: 14,2 Millionen Euro), während das Segment „Nontextil“ leicht auf 4,2 Millionen Euro (Vorjahr: 4,1 Millionen Euro) stieg.
Der Nettorohertrag sank von 7,0 Millionen Euro auf 6,8 Millionen Euro, die Nettorohertragsmarge von 45,6 auf 45,1 Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) betrug minus 1,2 Millionen Euro (Vorjahr: minus 1,1 Millionen Euro), das Ergebnis nach Steuern (EAT) minus 2,1 Millionen Euro (Vorjahr: minus 1,9 Millionen Euro). Die Bilanzsumme lag bei 161,2 Millionen Euro (31. Dezember 2025: 160,8 Millionen Euro), das Eigenkapital bei 59,8 Millionen Euro (Vorjahr: 61,9 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote sank auf 37,1 Prozent (Vorjahr: 38,5 Prozent). Die Prognose für das Geschäftsjahr bleibt vorsichtig, da die weltwirtschaftliche Entwicklung verhalten bleibt und der stationäre Modehandel weiterhin unter Strukturwandel leidet.

