BTE: Moderate Preissteigerungen

Steffen Jost, ©BTE

Nennenswerte Ausreißer in den einzelnen Segmenten sind nicht zu verzeichnen

Der Handelsverband BTE spricht angesichts der Zahlen des Statistischen Bundesamtes von moderaten Preissteigerungen im Modehandel. Nach den Zahlen der Behörde sind die Preise im Textil- und Lederwareneinzelhandel im Jahresdurchschnitt geringer als die Gesamtindizes gestiegen. Ein Ausnahme gibt es: „Die Preise für Schuhe zogen jedoch überdurchschnittlich an“, heißt es dazu vom BTE. Datenbasis ist die monatliche Erhebung der Einzelhandelspreise von identischen Waren in den Geschäften durch ca. 600 Preisprüfer in allen Regionen Deutschlands.

Der Einzelhandelspreisindex differenziert nach Wirtschaftszweigen. Führt zum Beispiel ein Bekleidungsgeschäft auch Schuhe und Lederwaren, fließen die Preissteigerungen der beiden textilfremden Sortimente anteilmäßig in den Index für den „Handel mit Bekleidung“ ein. Zu den Zahlen. Der Index für den „Handel mit Bekleidung“ stieg durchschnittlich von 2016 auf 2017 von 106,5 auf 107,9 (+ 1,3 Prozent), im Handel mit Textilien (Haustextilien, Meterware etc.) erhöhte er sich von 112,5 auf 114,1 (+ 1,4  Prozent). Im Schuhhandel wurde ein Anstieg von 107,3 auf 109,7 (+ 2,2  Prozent) errechnet; im Lederwarenhandel stieg der Index von 109,4 auf 110,6 (+ 1,1 Prozent). Zum Vergleich: Die gesamten Einzelhandelspreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum von 106,2 auf 108,4 (+ 2,1 %). Alles im Rahmen. Die EZB strebt eine Inflationsrate von 2 Prozent an.