Ahlers AG fängt sich weiter

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Ausblick bestätigt

Für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2018/19 meldet die Ahlers AG nach vorläufigen Zahlen eine erwartungsgemäße Entwicklung. Demnach sanken die Konzernumsätze um 5 Prozent auf 105,3 Millionen Euro und „näherten sich damit dem erwarteten Trend der Jahresprognose an“, teilen die Herforder mit. Nach Sondererträgen im Vergleichszeitraum des Vorjahres sank das Ergebnis vor Ertragsteuern um 1,2 Millionen Euro auf minus 1,7 Millionen Euro. Dahinter verbergen sich der Verkauf eines nicht benötigten Grundstücks in Sri Lanka sowie eines Kunstwerks für zusammen 0,8 Millionen Euro. Bereinigt um diese einmaligen Sondererträge lag das Halbjahres-Ergebnis vor Ertragsteuern wie erwartet rund 0,4 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Ahlers hat nach eigenen Angaben das Maßnahmenprogramm zur Ertrags- und Effizienzsteigerung abgeschlossen und bewegt sich im laufenden Geschäftsjahr innerhalb der Planung. Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit lag zum Halbjahr bei 1,5 Millionen Euro und damit über dem Vorjahreswert von minus 0,8 Millionen Euro.

Der Vorstand bestätigt den im Geschäftsbericht 2017/18 veröffentlichten Ausblick für das Geschäftsjahr 2018/19, wonach die Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich sinken dürften. Das Konzernergebnis nach Steuern soll dagegen im hohen zweistelligen Prozentbereich zulegen, sich dennoch im roten Bereich bewegen. Ziel ist es, im Jahr 2020 wieder in die Gewinnzone zu kommen. Die endgültigen Zahlen des ersten Halbjahrs 2018/19 veröffentlicht Ahlers am 10. Juli 2019.