Die s.Oliver Group nimmt Geld für Papiertüten

Screenshot ©Website soliver-group.com/wecare

Spendenaktion für Cotton made in Africa

Die s.Oliver Group, Rottendorf wird ab August in allen s.Oliver Retail Stores Papiertüten nur noch gegen den Selbstkostenpreis 15 Cent an Endkunden ausgegeben. Diese Gebühr gilt für alle Tüten der Marken s.Oliver, s.Oliver BLACK LABEL und Q/S designed by, unabhängig von ihrer Größe, teilt das Unternehmen mit. Damit wolle man im Rahmen den Nachhaltigkeitsprogramm WE CARE Ressourcen schonen: „Wir setzen bei unseren Papiertüten für s.Oliver und s.Oliver BLACK LABEL bereits auf recyceltes Material. Mit der Kostenpflicht gehen wir nun noch einen Schritt weiter, um die Anzahl der Papiertüten insgesamt zu reduzieren. Damit schonen wir unsere natürlichen Ressourcen und verringern unseren ökologischen Fußabdruck“, sagt Mathias Eckert, Managing Director Sales s.Oliver.

Zudem bietet s.Oliver in Zusammenarbeit mit der Initiative Cotton made in Africa (CmiA) eine wiederverwendbare Baumwolltasche zum Selbstkostenpreis von 2,99 Euro an. Dabei spendet s.Oliver für jede verkaufte Baumwolltasche einen Teil an CmiA für soziale Projekte. Handelspartner haben von 24.6. bis 8.7. die Möglichkeit, die Baumwolltaschen sowie passende POS-Tools im Rahmen der Order zu bestellen. Den entsprechenden Spendenbeitrag übernimmt s.Oliver.

Die Kooperation mit Cotton made in Africa sei wichtiger Bestandteil von WE CARE. Seit Anfang 2019 böten insbesonder die Marken s.Oliver und Q/S designed by vermehrt Produkte mit speziellem Cotton made in Africa-Label an. Für jedes Teil zahlt s.Oliver eine Lizenzgebühr an die Initiative, die für unabhängige Kontrollen sowie für Schulungen im modernen und nachhaltigen Baumwoll-Anbau eingesetzt wird. Bis 2030 wollen die Rottendorfer Anteil an nachhaltig produzierter Baumwolle auf 100 Prozent steigern.