Gute Geschäfte in Moskau

CPM Februar 2021

Mit deutlich weniger Besuchern, doch ein Erfolg zur aktuellen Zeit: Die CPM fand im Februar im Moskauer EXPOCENTRE statt ©IGEDO Company
Autor: Maximilian Fuchs

Interview mit Project Director Christian Kasch

Es ist eine der wenigen Messen, die in diesem Jahr überhaupt ausgerichtet wurden: Die 35. Collection Première Moscow fand vom 22. bis 25. Februar erfolgreich, wenn auch in reduziertem Ausmaß, statt. Die von der Messe Düsseldorf Moskau OOO und IGEDO COMPANY veranstaltete Fachmesse gilt als Schlüsselveranstaltung für das Fashion Business mit Osteuropa.

„Die Nachfrage nach deutscher Mode ist nach wie vor ungebrochen.“ Christian Kasch, CPM Project Director ©IGEDO Company

Die Organisatoren melden 10.762 Besucherinnen und Besucher auf der Ausstellerseite waren es 550 Labels aus 17 Ländern. Diese geben sich überwiegend zufrieden, wie beispielsweise Andreas Baum, CEO der Baum&Brands GmbH, erklärt: „Wir waren sehr erfreut, wieder an der CPM in Moskau teilnehmen zu können. Für uns ist die Veranstaltung als Treffpunkt weiterhin sehr wichtig. Wir hatten während der Messe gute Termine und trafen alle unsere Key-Kunden. Es ist uns darüber hinaus gelungen, gute Aufträge zu generieren. Die Organisation durch das Team war hervorragend, sodass alles in der üblichen guten Qualität ablief. Unser besonderer Dank gilt dem CPM-Team.“ Fashion Today hat mit Christian Kasch, Project Director der CPM, gesprochen:

Fashion Today: Im Februar ging die 35. CPM zu Ende – wie ist es gelaufen?
Christian Kasch: „Die Erwartungen der Aussteller wurden vielfach übertroffen. Wir erhielten durchweg positive Rückmeldungen über ein gutes Orderverhalten. Auch wurden einige Aussteller sogar von neuen Kunden an ihren Ständen besucht, was uns besonders freut und die Rolle der CPM im internationalen Business untermauert.“

Mit welchen Maßnahmen wurde der Corona-Schutz sichergestellt?
„Die Maßnahmen wurden gemäß den Sicherheitsprotokollen des Eigentümers des EXPOCENTRE-Messegeländes durchgeführt. Alle Besucherinnen und Besucher mussten sich vor dem Messebesuch online registrieren, vor Ort gab es Temperaturmessungen. Die Wegführung durch die Hallen wurde in Anlehnung an eine ,Einbahnstraßenregelung‘ überarbeitet. Selbstverständlich galt durchgängige Maskenpflicht, es wurde Desinfektionsmittel in allen relevanten Bereichen zur Verfügung gestellt und durch stetes Scannen der Eintrittskarten (Badges) wurden sämtliche Bewegungen protokolliert.“

Wie attraktiv ist Mode „made in Germany“ aktuell in Russland?
„Die Nachfrage nach deutscher Mode ist nach wie vor ungebrochen, was auch durch die positiven Reaktionen der Aussteller der deutschen Gemeinschaftsbeteiligung bestätigt wurde.“

Was erwartet Besucherinnen und Besucher zur nächsten Veranstaltung im Herbst?
„Zumindest eine ähnlich starke Gewichtung der russischen und internationalen Brands. Wenn die Reisebeschränkungen bis zum Herbst fallen, dann werden wir sicherlich eine deutliche Steigerung gegenüber Februar 2021 sehen.“