Pitti Uomo: Finale Zahlen

©Pitti Uomo

Zuwachs

Die Pitti Uomo #102 (14. bis 17. Juni 2022) in der Fortezza da Basso in Florenz konnte die Anzahl der austellenden Marken um 41 Prozent auf 682 steigern, teilen die Veranstalter mit. Vor allem aber sei die Zahl der Besucher und Einkäufer deutlich nach oben gegangen. So zählte die Messe insgesamt 16.000 Besucher. Davon waren 10.600 Einkäufer. 6.400 von ihnen kamen aus dem Inland, 4.200 aus dem Ausland. Menschen aus 70 Ländern hatten sich nach Florenz aufgemacht. Die 15 Auslandsmärkte, die auf der Pitti Immagine Uomo 102 am stärksten vertreten waren, sind: Deutschland (482), Holland (330), Großbritannien (313), Spanien (223), Türkei (212), Frankreich (196), USA (195), Schweiz (175), Belgien (159), Österreich (97 ), Polen (80), Südkorea (80), Dänemark (74), Griechenland (73), Japan (73). Über 390 ausländische Journalisten aus 45 Ländern hatten sich angemeldet, hauptsächlich aus den USA, Deutschland, Frankreich, Spanien, Vereinigtes Königreich, Schweden, Japan, Schweiz, Russland, Österreich, Holland, Belgien, Finnland und Dänemark.

„So stelle ich mir eine Messe der Zukunft vor, die neben bestehenden auch individuelle Konzepte einfließen lässt. Ich denke darüber nach, handgefertigte Accessoires oder italienische Schneidertraditionen zu integrieren. Dies können aufstrebende junge Designer oder traditionelle Handwerker sein. Italien bietet eine Menge davon. Meine Erfahrung bei der Pitti Uomo war ein voller Erfolg: Ich hatte hervorragende Gespräche mit Branchenprofis und entdeckte spannende Kollektionen“, sagt Jutta Heidt, Inhaberin, FIFTY EIGHT.S, Frankfurt am Main. Für Sebastian Haufellner, Leiter Einkauf Herrenmode, LODENFREY in München München war „das Wiedersehen auf der Messe toll. Mir hat die S|Style-Sparte für nachhaltige Styles sehr gut gefallen: Es ist sehr wichtig, dass es eine Rubrik gibt, die sich der Nachhaltigkeit widmet, die kein Trend mehr ist, sondern ein wichtiger Bestandteil der Mode von heute. Formelle Kleidung wird immer zeitgemäßer und drückt sich heute in einer Mischung aus traditionellem, klassischem und weichem Tailoring aus: neue Silhouetten, übergroße Passformen und eine Farbpalette, die über Blau und Beige hinausgeht. Es gibt mehrere Marken, insbesondere in der Sektion Scandinavian Manifesto, die die Entwicklung der formellen Herrenmode von heute perfekt repräsentieren. Generell schätze ich immer die Auswahl der Gastdesigner der Messe. Auch für die Organisation ein positives Feedback.“