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KLiNGEL Gruppe: Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet

©Klingel Gruppe

Sanierung

Das Amtsgericht Karlsruhe hat heute das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung für die KLiNGEL Gruppe eröffnet. Damit könne der Multichannel-Distanzhändler seine Sanierung und seinen digitalen Transformationskurs fortsetzen, teilt das Unternehmen mit. Die Sanierungsmaßnahmen werden derzeit von den Geschäftsführern gemeinsam mit den Experten der Restrukturierungsgesellschaft PLUTA erarbeitet. Zum Sachwalter wurde der Rechtsanwalt Martin Mucha von der überregional tätigen Kanzlei GRUB BRUGGER bestellt. Er war bereits seit Mai als vorläufiger Sachwalter tätig und begleitet weiterhin die drei Eigenverwaltungsverfahren im Interesse der Gläubiger. Neben der K – Mail Order GmbH & Co. KG, der Hauptgesellschaft der KLiNGEL Gruppe mit Sitz in Pforzheim, befinden sich auch die Hamburger Tochtergesellschaften IMPRESSIONEN Versand GmbH und die SCHNEIDER GmbH & Co. KG in Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung.

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Derzeit laufen Gespräche mit potenziellen Investoren, mit dem Ziel schnellstmöglich die Unternehmensgruppe zu sichern. In den vergangenen Monaten das Team die Geschäftsprozesse analysiert, betriebliche Abläufe optimiert, die Kosten reduziert und zahlreiche Gespräche mit Geschäftspartnern geführt, um den Betrieb der KLiNGEL Gruppe fortzusetzen, heißt es weiter. Der Geschäftsbetrieb der drei Gesellschaften läuft weiter. Mit der Eröffnung der drei Verfahren können die Gläubiger ihre Forderungen zur Tabelle anmelden. Über die weiteren Schritte im Verfahren wird die Unternehmensgruppe weiter informieren. Gespräche über Personalanpassungen werden in Kürze mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen, heißt es abschließend.