93 Prozent der Online-Shops von Betrug betroffen

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Kriminalstatistik

In Deutschland wurden bereits 93 Prozent der Online-Shops mit Betrug oder Betrugsversuchen konfrontiert. Das zeigt die Umfrage „Betrug im E-Commerce“ des bevh und des Informationsdienstleisters CRIF, an der 76 deutsche Online-Händler teilnahmen. 48 Prozent der Unternehmen berichten von weiter gestiegenen Betrugsrisiken im Vergleich zum Vorjahr, für 37 Prozent blieb die Lage auf hohem Niveau stabil, nur 15 Prozent verzeichnen einen Rückgang.

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Häufigste Betrugsform bleibt mit 75 Prozent der Nennungen der Identitätsbetrug. 15 Prozent der Unternehmen beziffern ihre jährlichen Betrugsverluste auf mehr als 100.000 Euro. „Betrugsprävention ist heute wichtiger denn je„, sagt Dr. Frank Schlein, Geschäftsführer von CRIF Deutschland. Künstliche Intelligenz werde den Wettlauf zwischen Händlern und Betrügern weiter verschärfen. 75 Prozent der Unternehmen setzen bereits Maßnahmen zur Betrugserkennung ein, weitere 9 Prozent planen Investitionen. Größte Herausforderungen seien laut Umfrage die Erkennung neuer Betrugsmuster sowie risikogerechte Präventionsmaßnahmen.