Außenwirtschaft
Anlässlich des Treffens der Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping in den USA fordert DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier ein zielgerichteteres Auftreten der EU. „Wenn Washington und Peking über Handel, Rohstoffe und Schlüsseltechnologien verhandeln, ist die deutsche Wirtschaft unmittelbar betroffen. Es ist wichtig, dass die EU nicht in Schockstarre verharrt, sondern zielgerichtet ihre außenwirtschaftlichen Interessen vertritt„, sagt Treier. Besonders wichtig seien Fortschritte bei den Exportkontrollen Chinas und der USA, gerade bei Seltenen Erden und Permanentmagneten zeige sich, wie verwundbar europäische Lieferketten seien.
„Europa darf nicht nur Zaungast bei den handelspolitischen Auseinandersetzungen zwischen Washington und Peking sein. Die EU hat selbst viel in der Hand: den Binnenmarkt zu stärken, Unternehmen von unnötigen Belastungen wie Berichtspflichten zu befreien und strategische Abhängigkeiten durch neue wirtschaftliche Allianzen in Asien, Lateinamerika und Afrika gezielt zu verringern„, sagt Treier weiter.