MARC O‘ POLO fordert Hilfen für Handel

©MARC O‘ POLO

Sonderfonds und Bundesbürgschaften

Die Ausbreitung des Coronavirus gefährdet nach dem Shutdown die Geschäftsfähigkeit des Modefachhandels massiv. Nach Angaben der KATAG AG seien circa 5.000 Unternehmen beziehungsweise zwei Millionen Beschäftigte betroffen, stellt das Stephanskirchener Label MARC O‘ POLO seiner öffentlichen Forderung an die Politik nach schnellen, wirksamen Hilfen für den mittelständische Handel voran. „Das Geschäftsmodell des Handels ist in der aktuellen Situation zum Erliegen gekommen. Die Bundesregierung muss die avisierten Maßnahmen sehr schnell zu den bedürftigen Unternehmen bringen. Dies ist keine Frage von Wochen, sondern vielfach eine Frage von Tagen“, sagt Dieter Holzer, CEO der MARC O’ POLO AG. „Wir unterstützen unsere Handelspartner mit unseren Möglichkeiten. Die von der Regierung angestoßene Aussetzung des Insolvenzrechtes und die Kurzarbeitsregelung sind wichtige Schritte. Gleichzeitig müssen nun geeignete Werkzeuge zur Entlastung des gesamten Handels, der Industrie und der Lieferketten sehr schnell greifen.“

Konkret fordert Holzer Liquiditätshilfen über einen Sonderfonds für den mittelständischen Modefachhandel sowie Bundesbürgschaften für den Modefachhandel für Warenlieferungen zur Sicherung der Lieferketten. „Die große Herausforderung wird der Faktor Zeit sein. Wann erreichen die Mittel den Modefachhandel und die Warenhäuser? Angezeigt wäre eine Entlastung der KfW und ein Weiterreichen der Vergaberechte an Banken oder Verbände“ sagt Holzer weiter.