Premium Group: Gelungener Auftakt

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Berlin

„Ich hätte gerne noch mehr Aussteller und Besucher gehabt, aber was wir jetzt erleben, ist deutlich besser als wir es erwartet hatten“, sagt Anita Tillmann, Chefin der Premium Group über den Auftakt der Berliner Messen PREMIUM, SEEK und THE GROUND. „Ich bin happy!“ Zum ersten Mal haben die Berliner auch rund 25 internationale Einkäufer eingeladen und bringen diese proaktiv mit den Ausstellern zusammen. Neu ist auch, dass die Veranstaltungen der Premium Group und die Berlin Fashion Week mit der kommenden Januar-Ausgabe wieder zeitgleich laufen. Läuft also in Berlin. Die Resonanz auf die Messen unterm Funkturm ist gut und die Stimmung auf den Ständen ziemlich aufgeräumt. Trotz Regenwetter steigt der Lärmpegel, das Hintergrundrauschen in den Hallen an und es kommt Messe-Atmosphäre auf. So wundert es nicht, dass die Aussteller mit positiver Spannung auf die kommenden drei Tage blicken. Keiner erwartet einen Massenansturm, sondern ein schlicht eine gute Messe. „Wir sind hier“, sagt Alberto-Chef Marco Lanowy. Für Gerhard Kränzle ist der zentrale Punkt endlich wieder auf einem Forum mit Händlern zusammenzukommen, um den Weg nach vorne zu bestimmen. „Wer nach hinten blickt, verdient kein Geld“, sagt er. Marino Edelmann, Chef der Holy-Marke STRELLSON, misst der Messe besondere Bedeutung zu, denn „endlich können wir zeigen, woran wir die letzten zweieinhalb Jahre gearbeitet haben“.

Marco Götz will mit der Präsenz von DRYKORN ein Statement geben, für Berlin und für die Messen. „Wir werden drei gute Tage erleben“, schätzt der Firmenchef. Für ihn sei die SEEK die Gelegenheit, die Marke und Kollektion zu zeigen, vor allem aber wieder persönlich mit Händlern zu sprechen, sich auszutauschen. Genauso argumentiert Wolfgang Müller aus Weiden, der mit seinem Premium Label TOM RIPLEY angereist ist: „Wir wollen Messe, wir wollen Geschäft machen und wir wollen natürlich auch Neukunden auf der PREMIUM gewinnen.“ Jörg Arntz, Geschäftsführer der Premium Group schaut zufrieden: „Natürlich sind wir noch nicht auf dem Niveau früherer Tage, aber es ist ein sehr guter Anfang. Wir sind optimistisch.“